EOCENE

Über das Internet der Dinge (IoT) werden zukünftig Milliarden von elektronischen Bauteilen, Sensoren und Kleingeräten miteinander verknüpft. Derzeit werden diese Geräte fast ausschließlich über Einwegbatterien mit Energie versorgt, d.h. die Energieversorgung stellt einen Flaschenhals für die Verbreitung dar. In vielen Fällen würde jedoch das vorhandene Licht selbst in Innenräumen bei Kunstlicht und draußen im Schatten für die Energieversorgung ausreichen. Mit einer für Schwach- und Kunstlicht optimierten Photovoltaik-Folie (PV-Folie) können viele dieser IoT Kleingeräte von Batterien oder Kabeln befreit werden. Ist die klassische Solarenergie ein notwendiger Schlüssel für die Energiewende, so sehen wir die Unabhängigkeit von Kabeln und Batterien als einen Schlüssel für die Durchdringung des IoT. Die Halbleitermaterialien sind das Herz der Photovoltaikzelle. Sie bestimmen die Eignung für den Einsatzzweck maßgeblich. In enger Kooperation zwischen dem Institut für Physikalische Chemie, Universität zu Köln (Prof. Klaus Meerholz) und Enerthing sollen in dem Projekt EOCENE Materialien und effiziente PV-Schwachlichtmodule entwickelt werden. Dieses Projekt wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.